Die Fälle sind der Beratungspraxis entnommen und wurden inhaltlich anonymisiert. Alle Namen sind erfunden.
Ein krankes Kind braucht viel Aufmerksamkeit
Die Familie Gerber hat drei Kinder im Alter von 5, 9 und 11 Jahren.
Lukas (9) erkrankt an
Leukämie und braucht eine intensive Therapie im Spital.
Das Familienbudget ist knapp, der Vater verdient als kaufmännischer Angestellter rund Fr. 6‘000.- im Monat.
Auf die Familie kommen als zusätzliche Kosten und zeitlicher Aufwand hinzu:
- Spitalbesuche durch mindestens einen Elternteil (Fahrtkosten, externe Verpflegung)
- Versicherung: Franchise und Selbstbehalt
Das jüngste Kind, der 5-jährige Marco, zeigt auffälliges Verhalten im Kindergarten, weil er sich durch die grosse Aufmerksamkeit für den kranken Bruder benachteiligt fühlt. Er braucht heilpädagogische Begleitung.
Fazit: Mehrbelastung von Fr. 500.- pro Monat und deshalb keine Rückstellung möglich für die Steuern.
Offene Fragen: Wer entlastet, wer unterstützt und bringt trotz des kranken Kindes Normalität in den Familienalltag?
Leistungen der Krebsliga Zürich
- Fahrdienst zur Therapie (wegen des engen Budgets kostenlos)
- Haushaltshilfe zur Entlastung der Mutter (Fr. 4‘000.-/Jahr)
- Einbezug der Organisation „Onko Family Care“, um die 11-jährige Tochter bei Freizeitaktivitäten zu begleiten (Schwimmbad, Zoo etc.)
- Finanzabklärungen wegen der drohenden Verschuldung (Steuerlast): Erstellen eines Budgets, Erfassen der krankheitsbedingten Mehraufwendungen wie die auswärtige Verpflegung während der Therapie, die Fahrtkosten, Selbstbehalt und Franchise, Entlastung der Eltern durch einen Platz im Ferienlager für die 11-jährige Tochter
- Kleines Dankeschön-Geschenk für die helfenden Nachbarn und Verwandten
Wichtig: Die Familie braucht zur Stabilisierung auch Freiraum für die Eltern. Durch die Entlastung der Krebsliga Zürich erhalten sie mehr Zeit füreinander und gemeinsame Erlebnisse ohne Kinder.