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Finanzen

Transparenz

Die Rechnungslegung der Krebsliga Zürich richtet sich nach den strengen Vorgaben der ZEWO (Zentralstelle für Wohlfahrtsunternehmungen). Per 1. Januar 2004 sind die gemeinnützigen, sozialen Nonprofit-Organisationen auf eine neue Rechnungslegung verpflichtet, die sogenannte Swiss GAAP FER 21. Diese Empfehlung bezweckt eine bessere Aussagekraft und Vergleichbarkeit der Jahresrechnung und der Berichterstattung.

Finanzerträge und Börsenaktivitäten

Seit 1994 betreut ein unabhängiger Vermögensverwalter ehrenamtlich die Spendengelder der Krebsliga Zürich. Er folgt hierbei einem sehr konservativen Reglement, welches der Vorstand der Krebsliga Zürich verbindlich erlassen hat. Dies mit Erfolg: Trotz schwierigen Finanzmärkten hat der Vermögensverwalter das Wertschriftenportefeuille der Krebsliga Zürich erfolgreich geführt und im vergangenen Jahr mit einer positiven Performance abgeschlossen!

Wieso legt die Krebsliga Zürich die ihr anvertrauten Spenden überhaupt an und setzt sie nicht sofort ein für Projekte und Betroffene?

Krebsbetroffene Menschen sollen sich auf unsere Dienstleistungen verlassen können. Diese basieren auf fundiertem Wissen, auf Logistik und auf jahrelanger Aufbauarbeit; die Leistungen können daher nicht je nach Ertragslage kurzfristig hinunter- und wieder hinaufgefahren werden. Eine finanzielle Reserve soll ermöglichen, dass ein geregelter Betrieb bei ausbleibenden Einnahmen noch während 1 1/2 Jahren gewährleistet ist. Ein Grundstock an Vermögen gibt ausserdem Flexibilität: Wenn das Budget für ein kurzfristiges Spezialprojekt nicht genügt, kann bei Bedarf die Reserve beigezogen werden. Dies ist in letzter Zeit z. B. für die Forschung und für den Ersatz eines notwendigen EDV Programms geschehen.

Personalaufwand- und Administrationsaufwand

Unsere Dienstleistungen brauchen eher wenig Logistik, dafür einen grossen personellen Einsatz – so etwa in der Beratung von krebskranken Menschen. Hierfür braucht es geschulte und erfahrene Mitarbeitende. Der Personalaufwand betrug im Jahr 2009 für Beratung, Information, Prävention, Forschungsförderung, Administration etc. 1,3 Millionen Schweizer Franken. Er setzt sich folgendermassen zusammen:
  • Löhne für die 15 Mitarbeitenden in Zürich und Winterthur

  • Löhne für Aushilfen

  • Sozialleistungen (AHV/IV, Pensionskasse, Unfallversicherung, usw.)

  • Kosten für Weiterbildung

Die Krebsliga Zürich ist von der Wichtigkeit ihrer professionellen Administration überzeugt. Eine moderne Infrastruktur und gut qualifiziertes Personal sind die Basis von Ordnung, korrekter Buchführung und Transparenz. Zusätzlich setzen wir gerne unsere freiwilligen Helferinnen und Helfer regelmässig für Hilfsarbeiten ein. Die Verwaltungskosten in % des Gesamtaufwandes betragen 8,2 %. Bei dieser Berechnung Sonderkosten für Organisationsentwicklung, Neuorganisation Fahrdienst sowie die IT-Umstellung nicht enthalten.

Jahresbericht

Der Jahresbericht enthält folgende Informationen:

  • Grusswort des Präsidenten

  • Leistungsbericht

  • Bericht über Forschungsbeiträge 2009

  • Legat "Wuschi"

  • Bericht des Quästors

  • Bilanz, Betriebsrechnung, Leistungsbereiche

  • Revisionsbericht

  • Rabatte und Dienstleistungen

  • Organe der Krebsliga des Kantons Zürich

  • Spenden 2009

Die Jahresberichte der letzten zwei Jahre sind als pdf vorhanden oder können mit dem Online-Formular bestellt werden.

 

 

 


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