Information Dienstleistungen Kurse Forschung Portrait

 


 

 

'Megacoole' Ferienwoche in Engelberg!

'Megacoole' Ferienwoche in Engelberg!

Bereits zum sechsten Mal führte die Krebsliga des Kantons Zürich ihre Ferienwoche für jugendliche Krebsbetroffene durch. Neun Teenager verbrachten in Engelberg eine abwechslungsreiche Zeit. Ihre Eindrücke hielten sie in einem gemeinsamen Tagebuch fest. Auszüge daraus – im Originalton – lassen die «Engelberger Tage» nochmals aufleben.

Samstag, 2.10.2004
Super! Ich habe mich mega gefreut und es tut einfach gut, all die Leute wieder zu sehen. Die Musikgruppe «Plüsch» ist da. Sie sind voll nicht arrogant oder so. Sie spielten und sangen nur für uns. Unbeschreiblich und eine Ehre für uns alle. Das gemeinsame Nachtessen war super fein. Wir machten von Plüsch noch Fotos, dann mussten sie leider gehen. Nun sitze ich bei Kerzenschein im Speisesaal – und neben mir wird am Klavier geübt.

Sonntag, 3.10.2004
Am Morgen bezwangen wir im Sportzentrum die Kletterwand. Ein paar hielten alles für unseren Film fest … Das Mittagessen, ein richtiges BBQ, konnten wir sogar im Garten einnehmen … Die Kameramänner Hansruedi und Äschi erzählten uns etwas übers Filmen und schickten uns los, mit der Aufgabe, einen 5-Minuten-Film zu drehen. Anhand dieses Films wurden dann «Fehler» analysiert. So haben wir viel gelernt.

Montag, 4.10.2004
Ach, ich finde es einfach schön hier. Ich bin so ganz und gar zufrieden … Heute startete der Gesangsworkshop. Wir studierten zwei afrikanische Choräle ein mit mehreren Stimmen und Instrumenten … Am Nachmittag traf die Basler Sängerin Nubya ein. Während einer Gesangspause erzählte sie uns, wie sie zum Singen gekommen ist … Zum Abschluss trugen wir allen Anwesenden unsere Lieder vor; die meinten, dass unser Auftritt hitparadenverdächtig sei. Dann sang Nubya noch ein sehr schönes Lied für uns. Es war zum Gänsehaut bekommen.

Dienstag, 5.10.2004
Mit drei Mitgliedern der «Salomon-Station» ging es heute in den Wald. Unsere Aufgabe bestand darin, über den Fluss eine Seilbrücke zu bauen … Am Nachmittag ging es mit dem Filmworkshop weiter. Uns wurde die Schneidmaschine «Casablanca» erklärt. Am Anfang sah es mega schwer aus, aber als wir selber probierten, war es easy.

Mittwoch, 6.10.2004
(Besuchstag für Familie und Bekannte – Tagebucheinträge von Gästen)
Vielen Dank für den lässigen Tag mit Spazieren, Schnitzel und Nüdeli, Clown Ron Dideldum und Kutschenfahrt … Allen noch eine schöne Woche … Ihr seid eine lässige Gruppe. Es war super schön bei euch … Tolle Stimmung, schöne Ambience. Vielen Dank für alles.

Donnerstag, 7.10.2004
In Sarnen wartete Ata auf uns. Er ist seit 14 Jahren Graffiti-Künstler. Wir durften ganz offiziell eine Unterführung besprayen. Als erstes versuchten wir unsere Namen zu schreiben, was den einen recht gut gelang. Am Nachmittag sprayten wir dann ein richtiges Graffiti … Der Abend gehörte dem «Music-Star»-Zweiten von 2004, Mario Pacchioli. Beim Essen im Alprestaurant «Stäfeli» hatten wir megacoole Gespräche mit ihm. Wir sprachen über uns, über den Krebs und vieles mehr. Es war sehr stimmig. Natürlich baten wir Mario, uns etwas vorzusingen. Er setzte sich ans Klavier und gab ein kleines Privatkonzert. Es war mega lässig!

Freitag, 8.10.2004
Heute konnte man wählen zwischen Ausschlafen oder der Glasi in Hergiswil. Die meisten blieben im Hotel, schliefen, redeten und spielten … Am Nachmittag
stellten wir noch einige Filmsequenzen fertig und lernten, wie man den Film vertont … Nach dem Nachtessen gingen wir ins Kino, das ich einfach super gemütlich finde. Es ist klein und so romantisch. Den Abschluss feierten wir dann in der Dreamlife-Bar. Erst am frühen Morgen waren alle im Bett. Es ist so traurig, an morgen zu denken. Es waren kunterbunte Tage mit wunderbaren Menschen.

Samstag, 9.10.2004
Wir fahren nach Hause «sniff». Es war eine tolle Woche. Ich werde alle vermissen … Es war mir immer wohl … Auf Wiedersehen.

Ron Dideldum besucht die Ferienwoche

Regelmässigen Leserinnen und Lesern unseres Bulletins ist Ron Dideldum bereits bekannt als Clown und Traumbauer, der alle zwei Wochen im Kinderspital
Zürich die onkologische Station besucht, um die kleinen Patienten für kurze Zeit in eine Welt voll Zauber und Schwerelosigkeit zu entführen. Anlässlich seines Abstechers nach Engelberg in unsere Ferienwoche versetzte er das Publikum in eine Oase der Magie.

Ausblick

Vom 8. - 15. Oktober 2004 findet die nächste Ferienwoche statt.

Informationen:
Silvia Isgrò

Tel. 044 388 55 09 oder

 

 

  info@krebsliga-zh.ch


nicht mehr rauchen    Links    Kontakt    Überblick